Du willst ein Pitbike kaufen, bist aber unsicher, welches Modell zu dir passt? In diesem umfassenden Guide erfährst du alles über Benzin vs. Elektro, 160ccm vs. 190ccm, YX vs. ZS Motoren, PMT Reifen und worauf du beim Kauf wirklich achten musst. Egal ob Einsteiger oder erfahrener Fahrer – hier findest du alle Antworten.

Was du in diesem Guide erfährst:

  • Pitbike-Typen: 160ccm vs 190ccm, Benzin vs Elektro – Was passt zu dir?
  • Motoren: YX vs ZS Motoren, Elektromotoren, D2G DropIN System
  • Reifen: Slick, Semi-Slick, Rain – Die richtige Wahl für jede Strecke
  • Kaufkriterien: Budget-Planung, Fahrwerk, Bremsen, Qualitätsmerkmale
  • FAQ: Führerschein, Versicherung, Wartung, Einsatzgebiete

Lesezeit: Ca. 12 Minuten

Was ist ein Pitbike? Geschichte, Einsatzgebiete und warum sie so beliebt sind

Pitbikes haben sich in den letzten Jahren von reinen Paddock-Fahrzeugen zu vollwertigen Rennmaschinen entwickelt. Ursprünglich wurden diese kompakten Motorräder in den 1970er Jahren in Japan entwickelt, um Mechanikern und Fahrern eine schnelle Fortbewegung in der Boxengasse zu ermöglichen. Heute sind Pitbikes längst mehr als nur Transportmittel – sie sind eigenständige Sportgeräte mit einer riesigen Community.

Ein Pitbike ist im Kern ein Miniatur-Motorrad mit typischerweise 12-17 Zoll Rädern, kompakten Abmessungen und einem leistungsstarken Motor. Die niedrige Sitzhöhe und das geringe Gewicht machen sie ideal für Einsteiger, während die beeindruckende Leistung auch erfahrene Fahrer begeistert. Ob auf speziellen Pitbike-Strecken, Supermoto-Tracks oder in privaten Trainingsanlagen – die Einsatzgebiete sind vielfältig.

Ein oft unterschätzter Aspekt: Pitbikes sind das perfekte Trainingsgerät für große Motorräder. Die kompakten Abmessungen und geringeren Geschwindigkeiten ermöglichen es, Sitzposition, Körperhaltung und Blickführung in einer sicheren Umgebung zu perfektionieren. Nicht umsonst trainieren MotoGP-Weltmeister wie Marc Márquez, Valentino Rossi oder Francesco Bagnaia regelmäßig auf Pitbikes – die Fahrtechnik überträgt sich 1:1 auf größere Maschinen, während das Sturzrisiko deutlich geringer ist.

Besonders spannend: Pitbikes sind nicht für den Straßenverkehr zugelassen, sondern ausschließlich für den Einsatz auf abgesperrten Rennstrecken und Privatgelände konzipiert. Das macht sie zum perfekten Trainingsgerät für ambitionierte Fahrer und zur idealen Einstiegsdroge in den Motorsport. Wenn du live erleben möchtest, wie sich Pitbikes fahren, schau dir unsere Trainings-Bikes an.

Pitbike-Typen & Motorisierung: Benzin vs. Elektro

Die Frage „Welches Pitbike passt zu mir?“ beginnt mit der grundlegenden Entscheidung zwischen Benzin- und Elektroantrieb. Beide Varianten haben ihre Berechtigung und unterschiedliche Stärken.

Benzin-Pitbikes: Bewährte Technik mit roher Power

160ccm vs. 190ccm – Welcher Hubraum ist der richtige?

Benzin-Pitbikes werden hauptsächlich mit 160ccm oder 190ccm Hubvolumen angeboten. Der Unterschied mag auf dem Papier klein wirken, hat aber spürbare Auswirkungen auf das Fahrverhalten:

Eigenschaft 160ccm Pitbikes 190ccm Pitbikes
Leistung ca. 14-16 PS ca. 18-20 PS
Gewicht 75-85 kg 80-90 kg
Charakteristik Handlicher, drehfreudiger Motor Mehr Drehmoment, kräftigerer Durchzug
Ideal für Einsteiger, technische Strecken, enge Kurven Fortgeschrittene, schnelle Strecken, lange Geraden
Wartungsintervalle Ölwechsel alle 10-15 Betriebsstunden Ölwechsel alle 10-15 Betriebsstunden

Die Entscheidung sollte von deinem Körpergewicht, deiner Erfahrung und dem bevorzugten Streckenprofil abhängen. Für die meisten Einsteiger ist ein 160ccm Pitbike völlig ausreichend und bietet genug Performance für den Einstieg. Fortgeschrittene Fahrer oder schwerere Personen profitieren vom zusätzlichen Drehmoment des 190ccm Motors.

Indoor vs. Outdoor Einsatz: Ein wichtiger Faktor ist auch der Haupteinsatzzweck. Der 160ccm Motor ist ein guter Kompromiss für beide Szenarien und funktioniert sowohl in Indoor-Hallen als auch auf Outdoor-Strecken zuverlässig. Im Outdoor-Betrieb ist der 190ccm Motor jedoch deutlich überlegen – besonders auf schnelleren Strecken mit längeren Geraden und anspruchsvolleren Bedingungen zeigt sich das zusätzliche Drehmoment als klarer Vorteil.

Wenn du nach hochwertigen Benzin-Pitbikes suchst, findest du eine Auswahl an 160ccm und 190ccm Pitbikes bei Racetrck Performance.

YX vs. ZS Motor – Die zwei dominierenden Motorenhersteller

In der Pitbike-Welt haben sich zwei chinesische Motorenhersteller durchgesetzt: YX und ZS. Beide produzieren zuverlässige, leistungsstarke Motoren, die in zahlreichen Pitbike-Marken verbaut werden.

Eigenschaft YX-Motoren ZS-Motoren
Bekannt für Hohe Drehfreude, sportliche Charakteristik Kräftiger Durchzug, robuste Konstruktion
Besonderheit Oft etwas höhere Drehzahlen Tendenziell mehr Drehmoment im unteren Bereich
Ersatzteilversorgung Hervorragend, große Auswahl Ebenfalls sehr gut
Verbreitung Sehr hoch, bewährte Technik Zunehmend beliebt in Europa

Der praktische Vorteil: Da beide Motorenhersteller ähnliche Bauformen verwenden, sind viele Ersatzteile wie Ölfilter, Zündkerzen oder Dichtungssätze kompatibel. Das vereinfacht Wartung und Reparaturen erheblich. Beide Motoren gelten als zuverlässig und bieten ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Elektro-Pitbikes: Die geräuschlose Revolution

Elektro-Pitbikes haben in den letzten Jahren einen enormen Entwicklungssprung gemacht. Was früher als Spielzeug belächelt wurde, ist heute eine ernstzunehmende Alternative zu Benzinern – besonders für Strecken mit Lärmschutzauflagen.

Vorteile von Elektro-Pitbikes:

  1. Kein Lärm: Trainieren ohne Nachbarschaftsärger oder Lärmschutzbeschränkungen
  2. Kein Wartungsaufwand: Keine Ölwechsel, keine Verschleißteile wie Kupplungen oder Vergaser
  3. Sofort volle Power: Elektromotoren liefern vom ersten Moment an maximales Drehmoment
  4. Umweltfreundlich: Keine Emissionen, keine Öl- oder Benzingerüche
  5. Kostengünstig im Betrieb: Strom ist deutlich günstiger als Benzin
  6. Optimales Gewicht & Schwerpunkt: Das Gesamtgewicht ist identisch mit Benzin-Pitbikes, aber der Akku sitzt tief im Rahmen – das sorgt für einen deutlich niedrigeren Schwerpunkt und spürbar besseres Handling in Kurven
  7. Besseres Fahrtechnik-Training: Mehr Fokus auf sich selbst für besseres Training der Körperhaltung und Blickführung. Zuverlässige Gasannahme!

Nachteile, die du kennen solltest:

  1. Begrenzte Reichweite: Je nach Fahrstil 40-60 km oder 60-90 Minuten Fahrtzeit
  2. Ladezeit: Vollladung dauert 2-4 Stunden (Schnelllader verkürzen dies)
  3. Höhere Anschaffungskosten: Elektro-Pitbikes kosten meist 1.500-2.000€ mehr als Benziner

72V Systeme – Der aktuelle Standard

Moderne Elektro-Pitbikes setzen auf 72 Volt Systeme, die eine beeindruckende Leistung von 8-12 kW (ca. 11-16 PS) liefern. Das reicht für Geschwindigkeiten bis 100 km/h und sorgt für Fahrspaß auf Augenhöhe mit 160ccm Benzinern. Die Akkus haben typischerweise 30 Ah Kapazität und sind oft als Wechselsystem konzipiert – perfekt für längere Track-Days mit Ersatzakku.

Ein besonderer Vorteil: Elektro-Pitbikes sind „Ready to Race“ – einfach aufladen, einschalten und losfahren. Keine Vergasereinstellung, kein Warmlaufen, kein Leerlauf-Justieren.

Wenn dich die leise Power begeistert, schau dir die Elektro Pitbikes bei Racetrck Performance an.

Bereit für dein erstes Pitbike?

Entdecke unsere Auswahl an Benzin- und Elektro-Pitbikes für jeden Anspruch:

  • 160ccm & 190ccm Benzin-Pitbikes – Bewährte Technik, kraftvolle Performance
  • Elektro-Pitbikes mit 72V Systemen – Leise Power, Ready to Race
  • Professionelle Beratung – Wir helfen dir bei der Auswahl
Pitbikes ansehen

Der richtige Motor macht den Unterschied

Was bedeuten KW, PS und ccm wirklich?

Die Motorleistung wird in verschiedenen Einheiten angegeben, die oft für Verwirrung sorgen:

  • ccm (Kubikzentimeter): Hubraum des Motors – je größer, desto mehr Luftvolumen kann pro Arbeitstakt verbrannt werden
  • PS (Pferdestärken): Veraltete, aber noch gebräuchliche Leistungsangabe (1 PS = 0,735 kW)
  • kW (Kilowatt): Offizielle Leistungsangabe (1 kW = 1,36 PS)

Ein 160ccm Benzinmotor leistet etwa 14-16 PS (10-12 kW), während ein 190ccm Motor auf 18-20 PS (13-15 kW) kommt. Elektro-Pitbikes mit 72V Systemen erreichen 11-16 PS (8-12 kW) – klingen nach weniger, fühlen sich aber aufgrund des sofortigen Drehmoments oft schneller an.

Elektromotoren vs. Benzinmotoren im direkten Vergleich

Eigenschaft Benzinmotor Elektromotor
Leistungsentfaltung Progressiv, drehzahlabhängig Sofort, volles Drehmoment ab 0
Wartung Regelmäßig (Öl, Luftfilter, Kerzen) Minimal (nur Verschleißteile wie Kette)
Lautstärke 85-95 dB Nahezu lautlos
Reichweite/Tankfüllung 80-120 km 40-60 km
Betankung/Laden 2 Minuten 2-4 Stunden
Lebensdauer Motor 200-300 Betriebsstunden 500+ Betriebsstunden
Fahrgefühl Mechanisch, direkt Smooth, elektronisch

Austauschbare Motoren & Nachrüstung

Ein großer Vorteil moderner Pitbikes: Motoren sind austauschbar. Viele Rahmen sind so konstruiert, dass sowohl Benzin- als auch Elektromotoren passen. Das eröffnet spannende Möglichkeiten:

  • Motor-Upgrade: Von 160ccm auf 190ccm wechseln für mehr Power
  • Elektrifizierung: Benzinmotor gegen Elektromotor tauschen
  • Reparatur: Defekten Motor einfach komplett austauschen statt aufwändig zu reparieren

Ein Beispiel für solche Systeme ist das D2G DropIN 72V System – ein Elektromotor-Kit, das in viele gängige Pitbike-Rahmen passt. Mit 12 kW Leistung (14,5 – 16 PS) und einem 30 Ah Akku bietet es eine ernsthafte Alternative zum Benzinmotor. Das System besteht aus Motor, Controller, Akku und Ladegerät und kann oft innerhalb weniger Stunden installiert werden. Weitere Motorenteile und Zubehör findest du im Shop.

Für alle, die sich für Motoren-Upgrades oder Austausch interessieren, lohnt sich ein Blick auf die Pitbike Motoren bei Racetrck Performance.

Die Rolle der richtigen Reifen

Während Motor und Fahrwerk im Fokus stehen, werden Reifen oft unterschätzt. Dabei sind sie der einzige Kontaktpunkt zur Strecke und entscheiden maßgeblich über Haftung, Handling und Rundenzeiten.

Slick vs. Semi-Slick vs. Rain – Wann brauchst du was?

Eigenschaft Slick-Reifen Semi-Slick-Reifen Rain-Reifen
Profil Komplett glatt, keine Rillen Minimal profiliert, leichte Rillen Stark profiliert, tiefe Rillen
Einsatz Trockene Strecken, optimale Haftung Allround-Reifen für Training und Rennen Nasse Strecken, Regen
Vorteile Maximale Auflagefläche, beste Rundenzeiten Gut bei leichter Feuchtigkeit, vielseitig Wasserableitung, Haftung bei Nässe
Nachteile Bei Nässe komplett unbrauchbar, gefährlich rutschig Weder bei Trockenheit noch Nässe optimal Bei Trockenheit zu weich, überhitzen schnell
Wann nutzen Rennveranstaltungen, trockene Track-Days, optimale Bedingungen Training, unsichere Wetterlage, Anfänger Regentage, nasse Strecken

Faustregel: Als Einsteiger empfehlen sich Semi-Slick-Reifen für den Anfang. Sie verzeihen Fehler und funktionieren in den meisten Situationen gut. Fortgeschrittene Fahrer haben idealerweise zwei Reifensätze: Slicks für trockene Tage und Rains für Regenwetter.

Größentabelle: 12 Zoll vs. 17 Zoll

Pitbikes werden mit zwei Standardgrößen gefahren:

Eigenschaft 12 Zoll Reifen 17 Zoll Reifen
Maße Vorne: 2.50-12 / Hinten: 2.75-12 Vorne: 80/100-17 / Hinten: 90/100-17
Charakteristik Wendiger, direktes Handling Laufruhiger, mehr Traktion
Einsatz Technische Strecken, enge Kurven Schnellere Strecken, Supermoto-Tracks
Typische Bikes Pitbikes Moto 5 Bike

Die meisten modernen Pitbikes setzen auf 17 Zoll, da sie bessere Performance und mehr Reifenauswahl bieten.

Härtegrade und Streckenbedingungen

Reifen werden in verschiedenen Gummimischungen angeboten, die auf die Streckentemperatur abgestimmt sind:

  • Soft (weiche Mischung): Maximaler Grip, schnellere Abnutzung, für kühle Bedingungen (10-20°C)
  • Medium: Allround-Mischung, guter Kompromiss, für 15-25°C
  • Hard (harte Mischung): Langlebig, weniger Grip, für heiße Bedingungen (25-35°C)

Praxis-Tipp: Die meisten Hobby-Fahrer sind mit Soft bestens bedient. Nur bei extremen Temperaturen oder auf Rennveranstaltungen lohnt sich die Anschaffung spezieller Mischungen.

PMT Reifen – Die Referenz im Pitbike-Sport

PMT (Performance Motor Tires) hat sich als führende Reifenmarke im Pitbike-Bereich etabliert. Die Reifen werden speziell für kleine, leichte Motorräder entwickelt und bieten:

  • Konsistente Performance über die gesamte Lebensdauer
  • Verfügbar in allen drei Varianten (Slick, Semi-Slick, Rain)
  • Bewährte Qualität auf europäischen Rennstrecken
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Wenn du nach hochwertigen Pitbike-Reifen suchst, findest du eine komplette Übersicht mit Größentabelle bei PMT Reifen für Pitbikes bei Racetrck Performance.

Kaufkriterien Checkliste: Worauf du wirklich achten solltest

Budget: Was bekomme ich für 2.500€ vs. 5.000€?

Budget-Segment (2.000-3.000€):

  • Solide Basis-Pitbikes mit 160ccm Benzinmotoren
  • Einfaches Fahrwerk (oft nicht voll einstellbar)
  • Standardbremsen (ausreichend für Anfänger)
  • Oft als Bausatz oder mit minimaler Ausstattung
  • Für wen: Einsteiger, Hobby-Fahrer, Gelegenheitsnutzer

Mittelklasse (3.000-4.000€):

  • Hochwertige 160ccm oder 190ccm Benzin-Pitbikes
  • Einstellbares Fahrwerk (Federbasis, Zugstufe)
  • Bessere Bremsanlagen (oft Wellenbremsen)
  • „Ready to Race“ Ausstattung
  • Für wen: Ambitionierte Fahrer, regelmäßige Track-Days

Premium-Segment (4.000-5.500€):

  • Elektro-Pitbikes mit 72V Systemen
  • Vollständig einstellbares High-End Fahrwerk
  • Racing-Bremsanlagen mit Stahlflex-Leitungen
  • Hochwertige Komponenten, minimales Gewicht
  • Für wen: Fortgeschrittene, Rennfahrer, Technik-Enthusiasten

Realistisches Einsteiger-Budget: Plane mindestens 2.500-3.000€ für ein vernünftiges Pitbike ein. Hinzu kommen:

Fahrwerk, Bremsen, Qualität – Die entscheidenden Details

Fahrwerk:

  • Gabel: Upside-Down (USD) Gabeln sind steifer und präziser als konventionelle Gabeln
  • Federbein: Einstellbarkeit von Federbasis und Zugstufe ist essenziell für optimales Setup
  • Federweg: 200-250mm vorne und hinten sind Standard
  • Qualität erkennen: Hochwertige Fahrwerke haben keine sichtbaren Öllecks, laufen smooth ohne Verhakungen
  • Upgrade-Möglichkeit: Hochwertige Fahrwerks-Komponenten verbessern das Handling deutlich

Bremsen:

  • Standard: 220mm Bremsscheiben vorne/hinten mit 2-Kolben Sätteln
  • Upgraded: 240-260mm Scheiben mit 4-Kolben Sätteln, Stahlflex-Leitungen
  • Wellenbremsen: Sorgen für konstantere Bremsleistung als glatte Scheiben
  • Wichtig: Austauschbare Bremsbeläge, nicht nur Simplex-Trommelbremsen
  • Performance-Tipp: Hochwertige Bremskomponenten für optimale Verzögerung

Qualitätsmerkmale, auf die du achten solltest:

  • Schweißnähte am Rahmen: Sauber und gleichmäßig, keine sichtbaren Risse
  • Lackierung: Professionell, ohne Blasen oder ungleichmäßige Stellen
  • Kettenspannung: Leichtgängig einstellbar mit Exzenter-Spannern
  • Fußrasten: Austauschbar, nicht fest am Rahmen verschweißt
  • Kabelführung: Sauber verlegt, keine gequetschten Leitungen

Ready-to-Race vs. Bausatz – Was passt zu dir?

Eigenschaft Ready-to-Race Bausatz
Vorteil Sofort einsatzbereit, professionell vormontiert, getestet Günstiger (oft 300-500€ Ersparnis), du lernst dein Bike von Grund auf kennen
Nachteil Höherer Preis, weniger Lerneffekt beim Aufbau Zeitaufwand (8-12 Stunden), Werkzeug erforderlich, Risiko von Montagefehlern
Ideal für Einsteiger ohne technisches Know-how, Zeitersparnis Technik-Interessierte, Budget-bewusste Käufer, Bastler

Entscheidungshilfe: Wenn du keine Erfahrung mit Motorradtechnik hast, investiere in ein Ready-to-Race Bike. Der Aufpreis lohnt sich durch die Sicherheit, dass alles korrekt montiert und eingestellt ist.

FAQ: Die wichtigsten Fragen zu Pitbikes

Brauche ich einen Führerschein für ein Pitbike?

Nein, für Pitbikes brauchst du keinen Führerschein – aber nur, weil sie ausschließlich auf Privatgelände oder abgesperrten Rennstrecken bewegt werden dürfen. Pitbikes sind nicht für den Straßenverkehr zugelassen und haben keine Straßenzulassung.

Wichtig: Viele Rennstrecken verlangen trotzdem einen Motorradführerschein (Klasse A oder A2) für die Nutzung ihrer Anlagen – aus Versicherungsgründen. Informiere dich vor dem ersten Track-Day über die spezifischen Anforderungen der Strecke. Wenn du Pitbike-Fahren erst einmal ausprobieren möchtest, bieten wir spezielle Pitbike-Trainings mit Leih-Bikes an.

Wo darf ich mit einem Pitbike fahren?

Erlaubte Orte:

  • Motocross-Strecken mit Pitbike-Tagen
  • Kartbahnen mit Pitbike-Events
  • Supermoto-Tracks
  • Privatgrundstücke (mit Erlaubnis des Eigentümers)
  • Spezielle Pitbike-Parks

Verboten:

  • Öffentliche Straßen
  • Wald- und Feldwege
  • Öffentliche Parkplätze oder Plätze
  • Fremde Privatgrundstücke ohne Erlaubnis

Tipp: Viele Pitbike-Communities organisieren regelmäßige Track-Days auf gemieteten Strecken – die perfekte Gelegenheit zum legalen Fahren und Netzwerken. Eine Übersicht geeigneter Strecken und Trainingsorte findest du hier.

Wie viel Wartung braucht ein Pitbike?

Benzin-Pitbikes:

  • Nach jedem Einsatz: Kette reinigen und schmieren, Luftdruck prüfen
  • Alle 10-15 Betriebsstunden: Ölwechsel (ca. 1 Liter Motoröl)
  • Alle 20-30 Stunden: Luftfilter reinigen/tauschen
  • Alle 50 Stunden: Zündkerze prüfen/tauschen, Ventilspiel kontrollieren
  • Jährlich: Bremsflüssigkeit wechseln, Lager prüfen

Elektro-Pitbikes:

  • Nach jedem Einsatz: Kette schmieren, Schrauben nachziehen
  • Alle 10-15 Stunden: Kettenspannung prüfen
  • Alle 50 Stunden: Bremsbeläge prüfen
  • Kein Ölwechsel, keine Zündkerzen, kein Luftfilter – deutlich wartungsärmer!

Zeitaufwand: Plane 30-60 Minuten Wartung nach jedem Track-Day ein. Mit etwas Übung geht die Routine schnell von der Hand. Professionelles Racing-Equipment und Werkzeug erleichtert die Arbeit erheblich.

Was kostet ein Pitbike im Unterhalt?

Benzin-Pitbike:

  • Benzin: 5-8 Liter/Stunde = ca. 10-15€ pro Track-Day
  • Ölwechsel: 20-30€ pro Wechsel (alle 10-15h)
  • Verschleißteile (Kette, Bremsbeläge, Reifen): ca. 300-500€ pro Saison bei intensiver Nutzung

Elektro-Pitbike:

  • Stromkosten: 3-4 kWh für Vollladung = ca. 1-1,50€ pro Track-Day
  • Verschleißteile (Kette, Bremsbeläge, Reifen): ca. 200-400€ pro Saison
  • Akku-Austausch nach 500-800 Ladezyklen: 1.500-2.000€ (nach 3-5 Jahren)
Kann ich mit einem Pitbike auch auf Motocross-Strecken fahren?

Ja, viele Motocross-Strecken bieten spezielle Pitbike-Tage an. Allerdings solltest du beachten:

  • Pitbikes haben weniger Federweg als Motocross-Bikes (200-250mm vs. 300-330mm)
  • Große Sprünge sind nicht ideal für Pitbikes – sie sind für flachere Strecken konzipiert
  • Das geringe Gewicht macht Pitbikes anfälliger für Seitenwind

Besser geeignet: Supermoto-Tracks, Kartstrecken oder spezielle Pitbike-Parcours mit kleineren Sprüngen und engen Kurven.

Welches Pitbike ist das beste für Anfänger?

Das beste Anfänger-Pitbike sollte:

  • 160ccm Hubraum haben (ausreichend Power, nicht überfordernd)
  • Ready-to-Race sein (keine Montage-Probleme)
  • Gute Ersatzteilversorgung bieten (YX oder ZS Motor)
  • Einstellbares Fahrwerk haben (zumindest Federbasis)
  • Automatische Kupplung oder Easy-Clutch-System haben (optional, erleichtert Einstieg)

Budget: Plane 2.500-3.500€ für das Bike + 500-1.000€ für Schutzausrüstung ein.

Noch unsicher? In unserer FAQ-Sektion beantworten wir alle Fragen, oder komm zu unserem Einsteigertraining auf der Rennstrecke und probiere verschiedene Bikes aus.

Brauche ich eine Versicherung für mein Pitbike?

Keine Pflichtversicherung, da Pitbikes nicht im Straßenverkehr bewegt werden. Aber:

Empfohlen:

  • Privathaftpflicht: Deckt Schäden, die du anderen zufügst (prüfe, ob Motorsport eingeschlossen ist)
  • Unfallversicherung: Sinnvoll, da Pitbike-Fahren mit Sturzrisiko verbunden ist
  • Teilkasko: Optional, schützt vor Diebstahl und Transportschäden

Tipp: Viele Rennstrecken verlangen eine Nachweis über Haftpflichtversicherung oder bieten Tagesversicherungen an.

Du willst mehr über Pitbike-Fahren erfahren? Bei Racetrck bieten wir professionelle Trainings für Einsteiger und Fortgeschrittene – mit eigenen Leih-Pitbikes und erfahrenen Instruktoren. Kontaktiere uns für eine persönliche Beratung oder buche direkt dein Pitbike-Training!

Newsletter - Immer UpToDate

Newsletter - Immer UpToDate

Mit unseren Newsletter erfährst du alles über neue Termine, Projekte und Angebote. Du bist immer als erstes informiert.

Du hast dich erfolgreich zur Newsletter eingetragen.

0
    0
    Warenkorb
    Dein Warenkorb ist leerZum Shop